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Buch

Einleitung
Teil1 - Phil. Sichtweisen
Teil2 - Wiss. Erklärungen
Teil3 - Lösungen
Teil4 - Standpunkte
         Legal - Illegal?
         Aufklärung
         Drogen als Medizin
         Tierversuche
         Politiker auf Drogen
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Teil4 - Standpunkte - Politiker auf Drogen

 

Politiker auf Drogen

 

Zugekokste Führer

 

Es macht Spaß, sich über die Führer eines Landes aufzuregen. Die Menschen gehen diesem Hobby bereits seit Hunderten von Jahren nach. Kritik an den Entscheidungen der Machthaber ist wichtig und gilt als Motor der Demokratie. Das Volk soll entscheiden. Und wenn es der Meinung ist, ein Politiker oder seine Partei treffe die falschen Entscheidungen, so schwinden deren Chancen auf eine erfolgreiche Widerwahl. Ein wichtiger Bestandteil dieses Systems ist zweifelsfrei die Manipulation des Volkes durch die Medien. Die Macher hinter den Nachrichtenmagazinen und die Verfasser politischer Artikel tragen zur Meinungsbildung der Menschen bei. Trotz immer größer werdender Präsenz der Medien, ist das kein neues Phänomen. Es gab wohl keine Zeit in der Geschichte, in der die Meinung des Volkes nicht in irgendeine Richtung gelenkt wurde. Da es in unserer Welt kein Richtig und kein Falsch gibt, ist das auch völlig in Ordnung. Wir erleben die Bipolarität oder das Yin & Yang in allen Bereichen des Lebens. So wird auch das politische Handeln niemals mit der Meinung aller Menschen übereinstimmen.

 

Aber was geschieht, wenn die Politiker die Kontrolle über Ihr Handeln verlieren? Was ist, wenn sie durch bestimmte Umstände in ihrer Entscheidungsfähigkeit beeinträchtigt werden? Und was ist, wenn sie versprechen, sich für diese und jene Meinung einzusetzen und Wohlstand über ihr Land zu bringen und dann plötzlich einen Kurs vertreten, der mehr als ungewöhnlich erscheint? Richtig! Sie werden wahrscheinlich nicht wiedergewählt. Doch was ist, wenn ein Staatschef sein Land in einen Krieg führt, weil er und seine Kollegen unter Verfolgungswahn leiden? So eine Entscheidung hat schwerwiegende Folgen.

 

Ist es möglich, daß Risiko eines solchen Fehlverhaltens auszuschalten oder zu minimieren?

 

Eine Möglichkeit wäre es, die Politiker eines Landes regelmäßig von einem unabhängigen Psychologen „durchchecken“ zu lassen. Das Problem liegt dabei aber wahrscheinlich in dem Wörtchen „unabhängigen“. Sollte diese Möglichkeit ausfallen, ist es unerläßlich, daß ein Politiker selbstständig auf seine psychische Verfassung achtet.

Stellen Sie sich vor, der Junkie den Sie immer am Bahnhof herumliegen sehen, würde die wichtigsten Entscheidungen des Landes – und demzufolge über Ihr Leben - fällen.

 

„Das ist doch an den Haaren herbeigezogen!“ sagen Sie.

 

Ist es das wirklich? Worin liegt der Unterschied zu einem Politiker der regelmäßig Alkohol in sich hineinschüttet und damit aktiv zur Entstehung seiner Psychosen beiträgt?  

 

Es ist kein Ammenmärchen, das ein Teil der Politiker trinkt. Sie brauchen nur mal eine feierliche Eröffnung mit politischer Beteiligung oder einen Staatsempfang zu besuchen. Da heißt es unter Garantie mindestens einmal „hoch die Becher!“. Weiterhin gilt als erwiesen, daß einige Politiker ihre Nase immer mal wieder in den „Koksnapf“ stecken. Aber auch Raucher, Kiffer und Tablettensüchtige sind keine Seltenheit in den Führungsetagen unseres Landes.

 

Ich will damit nicht sagen, daß ich diesen Menschen verbieten möchte, Drogen zu nehmen. Die Entscheidung muß jeder für sich fällen. Aber ich möchte mich als freier Bürger meines Landes in der Gewißheit wägen, daß diejenigen, denen ich die Entscheidungen über mein Leben überlasse auch in der Lage sind, diese zu fällen. Einem Drogenkonsumenten möchte ich diese Aufgabe nur ungern überlassen.

Mir wird immer ganz heiß und der Schweiß rinnt mir über die Stirn, wenn ich daran denke, wie ein paar zugekokste Politiker eines morgens über Krieg und Nichtkrieg mit einem anderen Land entscheiden.

 

Und dann überlege ich, was wohl passiert wäre, wenn jemand es geschafft hätte, Hitler von den Amphetaminen und dem Kokain abzuhalten….

 

 

 

The END